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Ausflug des Kirchenchores ins Elsass

Am 16. Mai war es wieder soweit. Der evangelische Kirchenchor machte sich früh am Morgen auf zu seinem Jahresausflug. Dieses Mal war eine Rundreise durch das schöne Elsass geplant. Höhepunkt sollte der Besuch des Münsters sein indem wir singen durften.

Unser erstes angesteuertes Ziel war deshalb auch eine Autobahnraststätte mit Kirche in der wir uns dann einsingen konnten. Die Akustik dort war einfach gigantisch und die Menschen waren sichtbar erfreut über unsere Gesangseinlage.

Aber nicht nur durch unseren Gesang fielen wir hier auf. Unser traditionelles Frühstück mit allerlei Leckerein sorgte wie immer für große Augen und wässrige Münder der anderen Raststättenbesucher.

 

So gegen 11.00 Uhr kamen wir dann in Straßburg an und wurden schon von einer Stadtführerin erwartet. Sie führte uns mit Charme und Humor in unserem Bus vorbei am Europäischen Parlament, Europäischen Gerichtshof für Menschenrechte, dem Orangeriepark und vielen anderen Sehenswürdigkeiten. Außer Kulturellen Hintergründen und Jahreszahlen erfuhren wir aber auch, dass im elsässischen eine Mundharmonika „Schnuffelrutsch“ heißt, dass Sauerkraut mit Würstchen und Speck, Flammkuchen und außerdem ein Kugelhupf sowohl in süßer und salziger Variante typische elsässische Spezialitäten sind und, zu guter Letzt, dass der Storch das Wahrzeichen für das Elsass ist. Dieses bei uns doch eher selten zu sehende Tier hat dort sogar eine eigene Straße in der auf fast jedem Baum ein Nest sitzt. Aus manchem Nest konnte man den Nachwuchs herausgucken sehen.

Der zweite Teil der Stadtführung ging dann zu Fuß weiter. Da das Wetter nicht schöner hätte sein können konnten wir den Charme dieser Stadt so richtig spüren. Am Gerberviertel vorbei und durch das kleine „Petit France“ erreichten wir dann endlich unser eigentliches Ziel - das Münster. Auch hier wurden wir sehr kurzweilig sowohl über architektonische Einzelheiten als auch über Künstler, Bildhauer oder Stilrichtungen informiert.
Ganz besonders fasziniert hat uns alle ganz besonders die astronomische Uhr, die schon seit 1842 ununterbrochen läuft. Auf ihr werden Sonnenaufgang, Sonnenuntergang, Finsternisse, Planetenorte, Sternzeit und viele weitere astronomische Daten angezeigt. Der Kalenderteil zeigt die Schaltjahre, die bewegliche Feste, Sonnen- und Mondgleichungen usw...

 

Als Höhepunkt durften wir danach im Münster singen was manchem Sänger sicher eine Gänsehaut verursachte.

Anschließend hatten wir noch etwas Zeit zur freien Verfügung welche die meisten von uns mit einem Bistrobesuch ausfüllten. Für eine Schifffahrt auf der Illes reichte leider die Zeit nicht aus.

Der zweite Teil unseres Ausfluges führte uns in die Töpferstadt Soufflenheim wo so mancher Geldbeutel noch ein bisschen leerer wurde und die Schränke zuhause etwas voller.

Den Abschluss des Tages verbrachten wir dann im schönen elsässischen Städtchen Wissembourg. In einem idyllisch gelegenen Restaurant, direkt an einem kleinen Bach ließen wir es uns mit elsässischen Spezialitäten und einem guten Glas Wein gut gehen

Ungewöhnlich still war es dann auf der Heimreise im Bus, denn alle waren müde und erschöpft.


Dem Organisationstalent unserer Damen aus dem Vorstand ist es wieder einmal zu verdanken, dass wir einen wunderschönen Ausflug hatten und uns allen dieser Tag in guter Erinnerung bleiben wird.
 

Annette Denniger

Es gibt ein kleines
Fotoalbum ...
Danke Annette Denniger
Danke Alexander Hofmann!

 

 

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