Jean Marie Semanda wurde in Ruanda geboren. Er studiete Kunst in Abidjan, im Kongo und in Düsseldorf Heute lebt und arbeitet er in Brüssel.
Als Kind war er beeidruckt von den rituellen Handlungen seines Großvaters, bei denen immer auch Teller mit Speisen für die verstorbenen Ahnen eine wichtige Rolle spielten. Man gab den verstorbenen Nahrung, damit sie den Lebenden wohlgesonnen waren und sie schützten.
Die großen Schalen, die er auf dem Rothenberg Symposium gestaltete, erzählen von der Not und der Ungerechtigkeit in Ruanda. Schwarze Volksgruppen bekämpden einander und die eigentlich Ursache der Gewalt ist der Hunger und die Not. Es ist ein Kampf ums Überleben. Seine Schalen sollen die Hoffnung darstellenb, das dann, wenn jeder ausreichen zum Leben hat, die Gewalt ein Ende haben kann weil sie von der Gerechtigkeit überholt ist...

